Super League

Sion sagt selbst bei 30 Millionen Nein – Boteli bleibt trotz Galatasaray-Interesse

Der FC Sion hält an Winsley Boteli fest – selbst bei Summen um 30 Millionen Franken. Galatasaray signalisierte laut Sion-Präsident Christian Constantin die Bereitschaft, für den 20-jährigen Stürmer in diese Grössenordnung vorzustossen. Constantin lehnt einen Wechsel dennoch ab und will Botelis nächsten Karriereschritt sorgfältig planen. Damit endet zumindest vorerst eines der spektakulärsten Transfer-Theater dieses Schweizer Fussballsommers. Bereits Crystal Palace hatte konkretes Interesse an Boteli gezeigt und eine Summe um 20 Millionen Franken ins Spiel gebracht. Constantin hatte schon damals klargemacht, dass er sein Sturmjuwel nicht verkaufen wolle. Nun bestätigt der Sion-Präsident, dass selbst ein finanziell noch deutlich lukrativerer Vorstoss von Galatasaray seine Haltung nicht geändert hat.

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YB reagiert auf Wüthrich-Ausfall und verpflichtet Moritz Jenz

Die Young Boys verstärken ihre Defensive mit Moritz Jenz. Der 27-jährige deutsche Innenverteidiger wechselt vom VfL Wolfsburg nach Bern und unterschreibt einen Vertrag bis zum Ende der laufenden Saison. Gleichzeitig bestätigt YB, dass Gregory Wüthrich wegen einer Muskelverletzung in der linken Wade voraussichtlich vier bis sechs Wochen ausfällt. Die beiden Meldungen kommen für die Berner unmittelbar vor einem wichtigen Spitzenspiel in der Super League. Am Samstag gastiert YB beim noch verlustpunktfreien Tabellenführer FC Lugano. Jenz soll der Defensive von Trainer Gerry Seoane zusätzliche Stabilität und Erfahrung verleihen. Der 1,90 Meter grosse Innenverteidiger erhält bei den Young Boys die Rückennummer 4. Eine Ablösesumme oder weitere finanzielle Details zum Wechsel wurden von den Clubs nicht bekannt gegeben.

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Kobel und Manzambi für Ballon-d’Or-Auszeichnungen nominiert

Grosse Ehre für den Schweizer Fussball: Gregor Kobel und Johan Manzambi stehen auf den Shortlists für zwei Auszeichnungen rund um den Ballon d’Or 2026. Kobel gehört zu den zehn Kandidaten für den Preis als bester Torhüter des Jahres, Manzambi ist für die Auszeichnung als bestes junges Talent nominiert. Die Gewinner werden am 26. Oktober in London gekürt. Die Organisatoren des Ballon d’Or veröffentlichten die Nominationen am Dienstag. Gleich zwei Schweizer Nationalspieler dürfen sich damit Hoffnungen auf eine der prestigeträchtigen individuellen Auszeichnungen machen. Gregor Kobel wird für seine starken Leistungen bei Borussia Dortmund und mit der Schweizer Nationalmannschaft gewürdigt. Der 28-Jährige absolvierte im relevanten Zeitraum 61 Partien und blieb dabei 24-mal ohne Gegentor.

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Gesundheit geht vor: Désirée Blanco beendet ihre Schiedsrichterkarriere sofort

Désirée Blanco beendet ihre Laufbahn als Spitzenschiedsrichterin früher als geplant. Bei einer kardiologischen Kontrolle wurden bei der 43-jährigen Bernerin Auffälligkeiten festgestellt. Blanco trägt seit vier Jahren einen Herzschrittmacher und hat sich deshalb entschieden, die Belastungen des Spitzenfussballs nicht länger auf sich zu nehmen. Eigentlich wollte Blanco noch bis zum Ende der Saison 2026/27 als Schiedsrichterin im Einsatz stehen. Ihr letztes Spiel leitete sie nun bereits am Sonntag beim 3:1-Sieg des FC Lugano beim FC Basel im St. Jakob-Park. Der vorzeitige Rücktritt kommt damit nur wenige Wochen nach einer Untersuchung Anfang August. Blanco betont, dass sie sich grundsätzlich gesund und fit fühle und weiterhin Sport treiben dürfe – allerdings nicht mehr auf dem bisherigen Leistungsniveau. Über den überraschenden Rücktritt hatte der Redaktionsverbund bereits nach der Bekanntgabe des Entscheids berichtet.

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SBB-Regel bringt Super-League-Spielplan ins Wanken

Die neue Regelung der SBB für Fan-Extrazüge hat plötzlich direkte Auswirkungen auf den Spielplan der Super League. Weil die Bahn nach späten Abendspielen nur noch dann reguläre Fanzüge einsetzt, wenn gleichzeitig auch der normale Zugverkehr noch läuft, könnten mehrere bereits angesetzte 20.30-Uhr-Partien vorverlegt werden. Beim Duell Lugano gegen YB ist dies bereits passiert – weitere Spiele könnten folgen. Für Clubs, Liga, Polizei und Fans entsteht damit eine neue Herausforderung bei der Planung von Samstagabend-Spielen. Besonders betroffen sind lange Auswärtsreisen, bei denen die Gästefans nach Spielende sonst nicht mehr mit einem regulären Zug nach Hause gelangen könnten.

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Brack Super League: Hier schlägt das Herz des Schweizer Fussballs

Die Brack Super League ist die höchste Spielklasse im Schweizer Fussball – und damit die grosse Bühne für Meisterschaftsrennen, Traditionsduelle, junge Talente und internationale Ambitionen. Zwölf Vereine kämpfen Saison für Saison um Punkte, Prestige und den Schweizer Meistertitel.

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Lugano übernimmt Spitze – GC geht in Vaduz unter

Der Sonntag in der Super League hatte es in sich. Lugano gewann beim FC Sion mit 2:1 und übernimmt mit dem Punktemaximum die Tabellenführung. Meister Thun setzte sich in einem wilden Sieben-Tore-Spiel mit 4:3 beim FC St. Gallen durch. Für die Grasshoppers setzte es derweil einen herben Rückschlag: GC verlor das Kellerduell bei Aufsteiger Vaduz gleich mit 2:5. Der FC Lugano bleibt damit die einzige Mannschaft der Liga ohne Punktverlust. Vier Spiele, vier Siege und zwölf Punkte lautet die beeindruckende Bilanz der Tessiner.

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YB und Basel liefern Spektakel – Kriens rückt in Challenge League vor

Der Schweizer Fussball bot am Wochenende reichlich Gesprächsstoff. In der Super League trennten sich die Young Boys und der FC Basel nach einem spektakulären Schlagabtausch 3:3. Der FC Zürich gewann auswärts bei Lausanne-Sport mit 3:2, während Luzern trotz langer Unterzahl ein 1:1 bei Servette rettete. In der Challenge League wurde die komplette fünfte Runde bereits am Freitag ausgetragen – mit Siegen für Kriens, Aarau und Étoile Carouge. Das grosse Spiel des Samstags fand im Wankdorf statt. YB erwischte gegen Basel einen Traumstart und führte nach Treffern von Joël Monteiro und Samuel Essende bereits nach 14 Minuten mit 2:0.

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Fussball, Eishockey oder Ski: Was begeistert die Schweiz am meisten?

Fussball füllt die grössten Stadien, Eishockey erzeugt eine Intensität, die weit über die Hallen hinausreicht, und wenn die Schweizer Ski-Elite in Wengen um Hundertstelsekunden kämpft, sitzt ein erheblicher Teil des Landes vor dem Fernseher. Gleichzeitig bewegen sich Millionen Schweizerinnen und Schweizer selbst lieber auf Wanderwegen, Velos oder Skipisten als auf einem Fussballplatz. Welche Sportart begeistert die Schweiz also tatsächlich am meisten? Die aktuellen Zahlen liefern eine überraschend klare Antwort – allerdings nur, wenn man Zuschauer, Aktive, Medienreichweite und kulturelle Bedeutung gemeinsam betrachtet.

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